Ihr seid mit eurer Musik auf einigen internationalen Blogs zu finden. Habt ihr damit ein Ziel erreicht?
Carlo: Es ist nicht wirklich ein Ziel, das man damit erreicht. Wir gehen in den Bandraum, basteln an Sounds herum und machen gerne Musik. Durch solche Blogs hat man dann eine gute Möglichkeit, an anderen Orten bekannt zu werden.
Mauro: Es ist natürlich schön, wenn die Musik aus der Schweiz herauskommt. Dass Leute irgendwo auf der Welt sich das Zeug besorgen und daran Freude haben. Das war sicher ein Ziel und es freut uns, dass wir es erreicht haben.
Wie wichtig ist euch denn Erfolg?
Manuel: Erfolgserlebnisse sind auf jeden Fall sehr cool. Zum Beispiel der Gig, den wir heute hierspielen konnten, die Leute sind sehr abgegangen. Das ist toll und bedeutet für mich Erfolg.
Carlo: Unser Ziel ist es, eine CD zu machen. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist es auch wichtig,dass man ein bisschen Erfolg hat. Dies deshalb, damit man unter anderem die richtigen Labels findet, die mit einem zusammenarbeiten wollen. Erfolg ist in dem Sinn wichtig, damit Leute die Musik mögen und auch ein paar darunter sind, die uns unterstützen wollen.
Wie findet ihr euren Stilmix zwischen Electro und Rock?
Mauro: Bei uns ist es gerade so, dass wir die Mitte dieser beiden Musikrichtungen suchen. Das ist fast schon wie eine Aufgabe, diese beiden Sachen zu verbinden. Im Bandraum sind wir deshalb oft am Tüfteln.
Carlo: Wir suchen aber nicht immer direkt einen Mix, es gibt auch die Extreme. Einmal ein Discotrack, einmal ein Rocktrack. Es bewegt sich alles in diesem Spektrum und uns geht es darum, dieses Gleichgewicht zu finden, da wir beide Stilrichtungen sehr mögen. Wir wollen nicht einfach diesen oder jenen Stil machen.
Wenn ihr in die Zukunft blickt, wie könnte sich eure Musik verändern?
Mauro: Wir schrecken natürlich nicht davor zurück, andere Dinge auszuprobieren. Schön wäre es natürlich, einen eigenen Stilmix zu kreieren. Das ist aber schwierig. Aber ich meine, eigentlich ist es schon das Ziel, den eigenen Stil zu finden.
Wenn ihr in die Zukunft blickt, wie könnte sich eure Musik verändern?
Mauro: Wir schrecken natürlich nicht davor zurück, andere Dinge auszuprobieren. Schön wäre es natürlich, einen eigenen Stilmix zu kreieren. Das ist aber schwierig. Aber ich meine, eigentlich ist es schon das Ziel, den eigenen Stil zu finden.
Manuel: In irgendeiner Art werden wir uns immer weiterentwickeln. Das haben wir bereits in diesem halben Jahr nach dem Erscheinen unserer EP getan. Seither haben wir uns extrem weiterentwickelt. Wir gehen aber auch nicht mit dem Ziel, dass wir jetzt besser werden müssen, in den Bandraum, es entsteht einfach. Wir experimentieren gerne mit Neuem.
Wo finden sich denn musikalische Einflüsse?
Manuel: Vor fünf, sechs Jahren waren wir alle voll auf dem Rocktrip. Auch Härteres wie Metal aus den 80ern mochten wir. Und dann kam eben vor etwa zwei oder drei Jahren dieser Trend des Electro. Aber es ist wohl schon so, dass ich den Electro in die Band gebracht habe. Anfangs wollte ich ganz auf Electro umsteigen, wir hatten jedoch alle noch Instrumente zu Hause rumliegen. So entschlossen wir uns, einen Mix zu machen und fanden, dass dies am besten passt. Dann konnten wir unsere teuren Instrumente einsetzen und trotzdem Electro machen.
Carlo: Für mich ist es nebst der Musik auch wichtig, das Ganze als Show, als Act und als Live-Ding zu sehen. Da haben die 80er und ihre Shows schon einen grossen Einfluss auf uns gehabt.
Ist es schwierig, als Bündner Band in der Schweiz Fuss zu fassen?
Manuel: Es geht. Eigentlich überhaupt nicht. Wir wurden von vielen Seiten her unterstützt.
Mauro: Ich würde eher sagen: es ist schwer, als Schweizer Band im Ausland Fuss zu fassen.
Warum?
Mauro: Das liegt (...) das ist eine schwierige Frage. Das liegt wohl an den Schweizern, die sind so bünzlig (lacht). Ich weiss es wirklich nicht, es ist schwierig zu sagen. Carlo: Zuerst muss dich ja mal jemand hören, es gibt so viel Bands auf dieser Welt. Da wird man als Schweizer nicht automatisch in den USA gehört.
Warum schaffen denn so viele ausländische Bands auch in der Schweiz den Durchbruch? Und was könnt ihr davon lernen?
Carlo: Ich glaube, dass das nicht unbedingt unsere Aufgabe ist. Wir müssen Musik machen, unsere Show abziehen und unseren Sound präsentieren. Wir suchen nach Möglichkeiten, den Vertrieb der Musik anderen zu übergeben. Wir sind eben gerade auf der Suche nach einem Label.Nach jemanden, der uns ein geiles Album produzieren kann. In welches Land das dann kommt, ist nebensächlich, so lange wir die Musik aufnehmen können, die CD haben und spielen können.
Worin seht ihr denn aber doch die Schwierigkeit, in der Schweiz bekannt und auch gekauft zu werden?
Carlo: Damit haben wir nicht unbedingt Erfahrung. Wir haben eine EP veröffentlich, die man bei uns bestellen kann. In Läden haben wir sie nie gebracht. Wir haben bis jetzt gar nie probiert, unsere CD zu vertreiben, da dies bis jetzt noch gar keinen Sinn gemacht hätte, da uns ja noch niemand kannte. Nächstes Jahr können wir dann diesbezüglich weiterschauen.
Ist es schwierig, als Bündner Band in der Schweiz Fuss zu fassen?
Manuel: Es geht. Eigentlich überhaupt nicht. Wir wurden von vielen Seiten her unterstützt.
Mauro: Ich würde eher sagen: es ist schwer, als Schweizer Band im Ausland Fuss zu fassen.
Warum?
Mauro: Das liegt (...) das ist eine schwierige Frage. Das liegt wohl an den Schweizern, die sind so bünzlig (lacht). Ich weiss es wirklich nicht, es ist schwierig zu sagen. Carlo: Zuerst muss dich ja mal jemand hören, es gibt so viel Bands auf dieser Welt. Da wird man als Schweizer nicht automatisch in den USA gehört.
Warum schaffen denn so viele ausländische Bands auch in der Schweiz den Durchbruch? Und was könnt ihr davon lernen?
Carlo: Ich glaube, dass das nicht unbedingt unsere Aufgabe ist. Wir müssen Musik machen, unsere Show abziehen und unseren Sound präsentieren. Wir suchen nach Möglichkeiten, den Vertrieb der Musik anderen zu übergeben. Wir sind eben gerade auf der Suche nach einem Label.Nach jemanden, der uns ein geiles Album produzieren kann. In welches Land das dann kommt, ist nebensächlich, so lange wir die Musik aufnehmen können, die CD haben und spielen können.
Worin seht ihr denn aber doch die Schwierigkeit, in der Schweiz bekannt und auch gekauft zu werden?
Carlo: Damit haben wir nicht unbedingt Erfahrung. Wir haben eine EP veröffentlich, die man bei uns bestellen kann. In Läden haben wir sie nie gebracht. Wir haben bis jetzt gar nie probiert, unsere CD zu vertreiben, da dies bis jetzt noch gar keinen Sinn gemacht hätte, da uns ja noch niemand kannte. Nächstes Jahr können wir dann diesbezüglich weiterschauen.
Was habt ihr mit dem neuen Album für Ziele?
Carlo: All die Songs, die wir jetzt spielen, gut produziert zu haben und damit spielen zu können.
Mauro: Eigentlich möchten wir anderen Leuten auch eine Freude machen. Ich habe es sehr gerne, wenn ich wieder eine neue Band entdecke und diese mich aus den Federn haut. Carlo: Allgemein finde ich das ganze Musik- und CD-machen und Konzerte geben toll. Das ist eine unheimliche Belohnung. Das ist einfach sehr geil und macht ständig Lust auf mehr, da kann man einfach nicht mehr aufhören wollen.
Alben werden immer weniger verkauft, Musik oft auch nur online konsumiert. Was meint ihr, was wird Musik in zehn Jahren für einen Stellenwert haben?
Mauro: Ich denke, dass ein Umbruch schon lange im Gang ist. Es gibt wieder einen
Rückwärtstrend, ich habe jetzt auch wieder angefangen, CDs zu kaufen. Ich kenne auch Leute, die sich sogar wieder Platten zutun.
Carlo: Ich glaube Musik wird den gleichen Stellenwert behalten, vielleicht einfach nicht mehr im kommerziellen Sinne. Man muss eben versuchen, neue Wege zu finden. Aber ich meine, Musik ist schon immer wichtig gewesen und wird auch immer wichtig bleiben.
Macht es denn heutzutage überhaupt noch Sinn, CDs zu produzieren? Sollte man nicht einfach einzelne Songs herausgeben?
Mauro: Ich finde schon. Ich habe gerne eine CD in den Händen. Eine CD klingt auch viel besser als dieses komprimierte mp3, das muss man schon sagen.
Carlo: Es ist auch für die Band selbst ein spezielles Gefühl, wenn man ein Werk hat, das man selbst hergestellt hat. Wenn man seine Musik in Form einer CD hat und man das gut findet. Es ist aber auch toll, ein Album als Ganzes durchzuhören und zu merken, dass alles zusammenpasst. Das ist immer noch ein unschlagbares Erlebnis.
Haben Plasma denn eine Botschaft, die ihr vermitteln möchtet?
Carlo: Wir haben sicher nicht eine Botschaft. Wir vermitteln automatisch mehrere Stimmungen, das lässt sich bestimmt nicht auf ein Ziel oder eine Botschaft reduzieren.
Wie entsteht denn die Musik von Plasma?
Mauro: Oft kommen die Ideen von Manuel. Er kommt mit Melodien und Ideen. Danach wird aber zusammen daran herumgebastelt, bis es halt passt.
Carlo: Ja, oft hat Manuel am Anfang die Ideen. Fertig gemacht wird es aber zusammen.
Manuel: Im Endeffekt funktionieren wir nur zu dritt. Auf jeden Fall, ganz klar. Jeder und jeder ist genau gleich wichtig.
Wenn ihr jetzt noch kurz nach vorne blickt, was ist euer nächstes, grosses Ziel?
Alle: CD. Die neue CD ist unser grosses neues Ziel.
Manuel: Im Endeffekt funktionieren wir nur zu dritt. Auf jeden Fall, ganz klar. Jeder und jeder ist genau gleich wichtig.
Wenn ihr jetzt noch kurz nach vorne blickt, was ist euer nächstes, grosses Ziel?
Alle: CD. Die neue CD ist unser grosses neues Ziel.
Zusätzlich zum Interview haben Plasma noch zwei Mal ihre EP dagelassen, die ihr gerne gewinnen könnt. Dafür einfach ein Mail mit Adresse und Betreff Plasma an verlosung@musiktip.ch (Achtung neue Adresse). Teilnahmeschluss ist der 14. Juli um 20.00. Auf mx3 lässt sich ein Song von Plasma kostenlos downloaden.

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